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Prostatakrebs - Galvanotherapie
Prostatakrebs erkennen, besiegen und potent bleiben!
Prostatakrebs erkennen, besiegen und potent bleiben!

zur Behandlung des Prostatakrebses

Weltweit suchen Forscher nach immer besseren Methoden der Krebsbekämpfung, so auch beim Prostatakrebs.

So greift man nun auch auf eine Heilmethode zurück, die seit über 100 Jahren bekannt ist, ohne das deren Wirksamkeit aber bisher jemals bewiesen wurde: die Galvano-Therapie. In China wird sie inzwischen massenhaft durchgeführt und scheint sich zu einer Standardbehandlung zu entwickeln. Der anfänglichen Euphorie hinsichtlich der Ergebnisse, steht man inzwischen aber etwas sachlicher gegenüber.

Das Prinzip kennen wir ja alle: zwischen zwei Elektroden fließt bekanntlich ein Strom, wenn man sie an eine Elektromotorische Kraft (EMK), z.B.: an eine Batterie oder an einen Generator, anschließt.

Im Falle unserer Galvano-Therapie wird, wie beim Galvanisieren generell, nur Gleichstrom angewandt. Die Theorie der Galvano-Therapie setzt nun zwei Dinge voraus.

Erstens: bei gesundem Körpergewebe sind die Zellen untereinander elektrisch isoliert. Sie bilden in sich ein elektrisches Dipol. Im wesentlich dynamischeren Krebsgewebe sind die Zellen untereinander nicht isoliert. Der gesamte Tumor bildet somit einen einzigen elektrischen Leiter. Das hängt mit der chemischen Zusammensetzung der Zellhülle, u.a. mit deren Kalziumgehalt, zusammen, was inzwischen auch einigermaßen erforscht ist.

Zweitens: Bei Anliegen einer elektrischen Spannung (die Angaben reichen von 6-8 V, aber auch 30-40 V bei einer Stromstärke von 60-80 mA) wandern nun u.a. die positiven Wasserstoff- und Natrium-Ionen in Richtung der Kathode und die negativen Chlor-Ionen in Richtung Anode. Die Polarisation der Zelle wird damit aufgehoben und es entsteht u.a. Salzsäure, die die Krebszelle von innen her zerstört.

Praktisch werden dem Patienten nun, bildgesteuert unter dem Kernspin-Tomografen, mindestens zwei Platinelektroden mittels einer Punktionsnadel bei angezogenen Knien in Rückenlage durch die Gesäßmuskulatur (transgluteal) seitlich im spitzen Winkel in die Ränder der Prostata geschoben, bestenfalls ohne Verletzung des Darmes oder der Blase.

In Europa versucht man die inneren Platinelektroden durch äußere Plattenelektroden, aufgelegt auf bestimmte Hautareale, zu ersetzen, um durch die unblutige und schmerzfreie Methode mehr Patientenakzeptanz zu erreichen. Schließlich ist es für den Patienten eine abscheuliche Vorstellung mehrmals hintereinander die Prozedur der Prostatapunktion von außen her ertragen zu müssen. Die optimalen Behandlungsparameter müssen dabei aber noch gefunden werden.

Jedenfalls kann mit der Galvano-Therapie bei mehrmaliger Anwendung (3 – 4 mal) das Karzinom verringert oder sogar beseitigt werden. Außerdem hat das Verfahren gegenüber den Standardtherapien unschätzbare Vorteile: im Idealfall bleibt die Funktion der Prostata erhalten und die Behandlung ist auch für ältere Männer mit angeschlagener Gesundheit gut verträglich.

So sollte man meinen, man hätte jetzt die Methode gegen den Prostatakrebs gefunden. Im Moment scheint sie auch vielversprechend zu sein, aber praktisch sprechen wieder nicht alle Patienten darauf an. Außerdem weigern sich die Kassen, dieses Verfahren finanziell zu tragen.

Leider habe ich dieses Verfahren zum Zeitpunkt meiner eigenen Krebsdiagnose nicht gefunden, sonst hätte ich es auf alle Fälle versucht, zumal damit alle Möglichkeiten weiterer Therapien nicht verbaut werden.

LINKS: http://de.wikipedia.org/wiki/Galvanotherapie

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