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Prostatakrebs - Leseproben
Prostatakrebs erkennen, besiegen und potent bleiben!
Prostatakrebs erkennen, besiegen und potent bleiben!

Leseproben aus "Prostatakrebs erkennen, besiegen und potent bleiben"

Mir, als an Prostatakrebs erkrankter Autor, war es wichtig, alle wichtigen Informationen über den Prostatakrebs so verständlich und kurzweilig wie möglich zusammen zu tragen. Für Sie, der Sie jetzt selbst vielleicht die Diagnose Prostatakrebs erhalten haben, zählt jeder Tag. Und wie quälend die Ungewissheit und das Unwissen vor dieser Krankheit sind, habe ich am eigenen Leib erfahren müssen. Deshalb habe ich besonderen Wert darauf gelegt, selbst komplizierte Verfahren und Zusammenhänge so verständlich wie möglich wieder zu geben und selbst intimste Details nicht zu verschweigen. Sie werden merken, wie schnell Sie sich ein Bild über den Prostatakrebs machen können, und das ist die Voraussetzung dafür, den Postatatakrebs erfolgreich und individuell zu bezwingen.

Nachfolgend zwei Leseproben aus Prostatakrebs erkennen, besiegen und potent bleiben:

Kapitel IV - Potenzerhaltung: Therapien im Vergleich

aus...die inneren (internen) Bestrahlungs-Therapien, Brachy-Therapie»

.....Der Grundgedanke ist, innerhalb der Prostata eine Strahlenquelle zeitweilig zu aktivieren, die das umliegende Krebsgewebe unmittelbar vernichtet. Sinnvoll ist diese Methode aber nur, wenn der Tumor die Organgrenzen der Prostata noch nicht überschritten hat. Das korreliert etwa mit einem PSA–Wert bis 12 ng/ml.

Der Abbau der vernichteten Zellen erfolgt dann auf natürlichem Wege durch unseren Organismus.

Zwei Hauptwege dieser Brachy– (= kurz) Therapie werden heute beschritten: Erstens die Seed-Implantation, auch LDR-Brachytherapie (low-dose-rate) genannt.

Wir verstehen darunter die Einpflanzung von millimeterkleinen strahlenden Körpern, sogenannten Seeds (=Samenkörner), die für immer in der Prostata verbleiben. Die Strahlung der zwischen 50 und 100 Seeds, vorwiegend aus radioaktivem Jod-125, bilden jeweils eine kugelförmige strahlendurchsetzte Zone mit wenigen Millimetern Durchmesser um sich herum, in deren Bereich alle Zellen, Gute wie Böse, vernichtet werden.

Nach etwa 180 Tagen sind die Seeds verbraucht und strahlen nicht mehr. Diese Methode wird wegen ihrer geringen Belastung, einfachen Ausführung und der relativ geringen Nebenwirkungsrate immer stärker nachgefragt. In den USA zählt sie inzwischen zu den Standardverfahren und überwiegt schon gegenüber der operativen Prostataentfernung. Noch liegen seit der verbreiteten Einführung Mitte der neunziger Jahre keine verlässlichen Daten vor. Man geht aber von der Annahme der Gleichwertigkeit der Erfolgsquote mit der Operation aus und glaubt an eine große Zukunft dieser Methode. Nach einer bildgebenden Erfassung und genauer Vermessung, wird ein 3D-Computerplan zur optimalen Platzierung der Seeds, und somit der Dosisverteilung, erstellt.

Bei dem nun folgenden ambulanten Eingriff unter Vollnarkose oder Spinalanästhesie (Schmerzblockade über das Rückenmark) werden mehrere Punktionsnadeln durch den Damm in genaue Positionen in die Prostata eingeschoben. Durch diese Sonden werden nun die vielen kleinen Seeds entsprechend des Computerplans und unter Ultraschallkontrolle genau platziert.

Nach einer bis anderthalb Stunden ist die ganze Prozedur überstanden. Die Sonden werden gezogen, die Wunden versorgt und der Patient kann nach einer Erholungsphase die Klinik meist noch am gleichen Tag verlassen. Das Sitzen dürfte aber noch einige Zeit schwer fallen.

Unmittelbare Blasen- und Enddarmentzündungen werden als harmlos und kurzzeitig dargestellt. Die Inkontinenz- und Impotenzraten werden als geringer, als bei der Prostataoperation angegeben. Also gibt es diese Fälle hier auch in erheblichem Umfang.

Ähnlich der Biopsie wird das Prostatagewebe, bei bis zu 20 Punktionsnadeln in der kastaniengroßen Prostata gleichzeitig, auch hierbei erheblich verletzt. Krebszellen kommen unmittelbar in den Blutkreislauf und in die Lymphe. Die Frage ist, ob die radioaktive Strahlung vor Ort die Krebszellen vernichten kann, bevor dieser Fall eintritt. Die Seeds also schneller eingesetzt werden können als der Blutstrom die Zellen wegspült. Wohl kaum!

Nach einem Monat erfolgt noch einmal eine Computertomografie zur Kontrolle. Ist alles in Ordnung, verlangt dieses Verfahren keine weiteren Maßnahmen. Eine regelmäßige PSA-Kontrolle ist dann ausreichend. Als Erfolg gilt, wenn der PSA nach zwei Jahren nicht angestiegen ist. Bei Misserfolg dürfte einer späteren Operation theoretisch nichts im Wege stehen. Das umgebende Muskel- und Bindegewebe ist von der Strahlung ja weit genug entfernt gewesen und damit verschont geblieben.

Der zweite Weg ist die HDR-Brachytherapie (high dose rate), auch als HDR-Afterloading bezeichnet, die über die Behandlung anderer Tumoren den Weg zur Prostatakrebsbehandlung gefunden hat.....


aus ..... mein nEERPE-Operationserlebnis»

.....Das Frühstück am Vortag der Operation wird meine „Henkersmahlzeit“. Abends darf ich zum letzten mal etwas trinken. Natürlich nur Wasser oder nicht anregende Tees.

Irgendwann dann der Schwesternruf: „Herr Weitzel?“ „Ja, hier!“ „Zur Rasur!“ Die Schwester macht Stress. Ich beeile mich auf die Pritsche zu kommen. In zwei Minuten ist zwischen meinem Bauchnabel und Schambein kein Haar mehr. Ein Mann würde bedächtiger rasieren. Eine regelrechte Angst, dass sie meinen Bauch dabei schon jetzt aufschlitzt, kann ich nicht unterdrücken. Dann geht es zurück ins Bett.

Konzentriertes Lesen ist nun nicht mehr möglich. Eine Unterhaltung mit meinem, sonst so lebenslustigen, Bettnachbarn erfolgt auch nur noch schleppend. Und über die noch mutig hervorgekramten Witze können wir beide nur noch gequält grinsen. Später entlocken wir der Nachtschwester noch eine Einschlaftablette. Unsere Operations-Hemdchen liegen schon bereit. Wir wissen bereits, dass wir morgen beide operiert werden, aber nicht, wer zuerst drankommt.

Ein mulmiges Gefühl nimmt immer mehr von mir Besitz. Noch mal ein Check, auch an alles gedacht zu haben. Spätabends telefoniere ich noch einmal mit meiner Frau. Ein trauriges Telefonat! Ich habe Angst, sie versucht mir Kraft zu geben. An Schlaf ist an diesem Abend nicht mehr zu denken. Der Lebensfilm läuft noch mal im Kopf ab.

Irgendwann schrecke ich auf. Also bin ich doch noch eingeschlafen. Inzwischen wird es schon hell. Die Schwestern erscheinen gleich rudelweise, um die Betten herzurichten. Also raus aus dem Bett und duschen. Als ich wiederkomme bin ich allein. Ich schlüpfe in die Ärmel des Operationshemdchens.

Draußen herrscht Kaiserwetter. Personal, Patienten, Studenten, Handwerker und Lieferverkehr gaukeln mir eine intakte Welt vor. Ruhig ist es im UNI-Klinikum Leipzig nicht, nur hier drin. Beängstigend ruhig. Warten, warten, warten. Träge Müdigkeit und innere Aufregung halten sich die Waage.

Klack, werden die Laufrollen meines Bettes entriegelt. War ich wieder eingenickt? Unter dem Hallo der anderen Patienten im Durchgangszimmer und einigen hochgestreckten Daumen manövriert mich ein Azubi aus dem Zimmer. Flau im Magen aber mutig strecke ich auch noch den Daumen nach oben.

Viele grüne, behaubte und vermummte Gestalten umschwärmen mich jetzt geschäftig im OP-Trakt. Injektionen, Infusionen, Schläuche, Blutdruckmessgerät, EKG und, und, und ... Die Decke ist vollgehangen mit Lampen, Monitoren und mächtigem medizinischem Gerät.......

.....piep, piep, piep, piep, piep, und dazu ein Dauerton in einer hohen Frequenz dringen schleichend langsam in mein Bewusstsein. Geschäftigkeit und Zurufe. Mit mir hat das wohl nichts zu tun, denn sonst kann ich nichts an mir wahrnehmen. Unter den Augenliedern wird es gemächlich heller. Ich bin noch so entsetzlich müde. Die Augen sind einfach nicht zu öffnen. Ich versuche, noch ein wenig zu schlafen.

Piep, piep, piep, piep, piep, ...immer wieder. Einfach ignorieren geht nicht, es ist zu nervig. Langsam kann ich meine Umwelt akustisch sondieren. Im Bett schräg gegenüber gibt es Probleme. Mehrfach muss der Arzt ran. Noch vor dem Öffnen der Augen checke ich meinen Körper. Mit den ersten vorsichtigen Bewegungen kommt das Gefühl für die Gliedmaßen und den Körper zurück.

Alles an mir ist verkabelt. Der Blutdruckmesser spricht alle 15 Minuten an und presst meinen rechten Oberarm zusammen. Auf meinem linken Mittelfinger steckt eine Klammer, wohl der Sensor für die Pulsmessung. Infusionsnadeln und Schläuche lassen nur kleine Bewegungen zu. Die gesamte Verkabelung ist noch nicht überschaubar. Ich habe auch keine Lust, sie jetzt zu erforschen. Es wird schon alles seine Ordnung haben. Bis auf die tiefe Müdigkeit fühle ich mich ganz gut. Nur der Drang, mich auf die Seite zu legen ist groß. Zwischen den Beinen spüre ich gar nichts. Wenn ich mich leicht bewege, ist an der Innenseite der Schenkel ein Schlauch zu spüren. Wohl der Katheter. Die Beine sind unangenehm warm. Man hat mir wohl Kompressionsstrümpfe gegen eventuelle Thrombosen angezogen.

Ich liege im Aufwachzimmer, der sogenannten Wachstation. Hier ist Platz für jeweils drei gegenüberliegende Betten. Noch nicht alle Plätze sind belegt. Die große Scheibe zum Nebenraum ist zugezogen. Die Schwestern wollen uns nicht sehen und vor Allem nicht gesehen werden! Wir piepen ja, wenn es Probleme gibt.

Als es gegenüber wieder piept, werden meine offenen Augen von einer herbeieilenden Schwester bemerkt. Nachdem sie den „Pieper“ gegenüber versorgt hat, befeuchtet sie meine Lippen mit einem nassen Tupfer. Sie sind ein wenig spröde. Die Schwester führt meine rechte Hand zu einem Kabel mit Druckknopf, was lose auf meinem Bauch liegt. „Hier ist eine Schmerzpumpe dran. Wenn Sie drücken, wird ihnen jedes mal eine kleine Dosis Schmerzmittel infundiert. Aber gehen Sie sparsam damit um und nicht öfter als fünf mal hintereinander drücken“.

Eine tolle Erfindung! Selbstbedienung bei Schmerzen! Es lebe die Automatenmedizin! Auch wenn ich die Schmerzpumpe nicht benutzt habe: ein wenig mehr Zuwendung und ein paar liebe Worte hätten mir auch gut getan.

Glas und Tupfer lässt sie auf dem Rollschränkchen stehen. Mit dem rechten Arm gelingt es mir nach einiger Zeit, das Glas zu erreichen. Die Schläuche lassen diesen Radius gerade noch zu. Ich nehme nur soviel Wasser, um Gaumen und Zunge leicht zu benetzen. Nach dem Schluckreflex kommt im Magen nichts mehr an. Ich darf ja noch nichts trinken.

Nun fühle ich mich eigentlich schon ganz wohl. Nur das dauernde Liegen auf dem Rücken und die Kompressionsstrümpfe sind unangenehm. Immer wieder verlagere ich das Gewicht ein wenig nach rechts oder links.

Die folgende Nacht ist unruhig. Das laufende Piepen von gegenüber geht auch die ganze Zeit weiter. Eine Nierenoperation mit Komplikationen. Ich schlafe nur immer streckenweise. Die Oberarm-Manschette meines Blutdruckmessers verrichtet hartnäckig ihr viertelstündiges Werk. Schmerzen habe ich erstaunlicherweise nicht, aber das Liegen wird immer unangenehmer. Vorsichtig wälze ich mich so gut es geht immer wieder ein wenig auf die rechte Seite. Auf der linken Seite geht es wegen der Schläuche und Kabel noch weniger. Ich höre noch den Frühgesang der Amseln.....

Glauben Sie an sich! Sie sind stark! Sie schaffen das! Sie besiegen Ihren Prostatakrebs!

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Ich würde mich auch über Ihren Eintrag freuen. Peter Weitzel

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